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Nützlinge im Freiland

Maulwurfsgrille

Gryllotalpa gryllotalpa

Maulwurfsgrille Adult (© e-nema)
Maulwurfsgrille Adult (© Shutterstock)
Schadbild Maulwurfsgrille (© e-nema)

Die 4-5 cm langen Maulwurfsgrillen besitzen gelbliche Flügel und einen braun gefärbten Körper. Sie werden auch Werre, Erdwolf oder Erdkrebs genannt. Mit ihren Vorderfüßen, die als Grabschaufeln dienen, wühlen sie sich in den Boden ein - daher Maulwurf. Während der Paarungszeit im April/Mai haben die Männchen ähnliche Lautäußerungen wie Grillen - so kommt die Namensgebung zustande. Das Verbreitungsgebiet ist überwiegend im Südwesten.

Maulwurfsgrillen schädigen durch ihre unterirdische Fraßaktivität besonders an Wurzeln, Saaten und Knollen z.B. Gemüsekulturen, Getreidepflanzen, Parkrasen, Wiesen und Wein.

In der Zeit von Mai bis Juli legt ein Weibchen mehrere, unterirdische, etwa taubeneiergroße Nester an, die mit je 200-300 gelben, 2 mm großen Eiern gefüllt sind. Nach wenigen Wochen schlüpfen die Larven. Nach der Häutung zum 2. Larvenstadium beginnen sie Fraßschäden zu verursachen. Die 1. Überwinterung erfolgt als 3. Larvenstadium in tieferen Bodenschichten. Die Gesamtentwicklungsdauer beträgt 1,5-2 Jahre.

Nützlinge zum Einsatz gegen Dickmaulrüssler:

Steinernema carpocapsae (Nematoden)