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Die winzigen, ca. 0,8 mm kleinen Nematoden der Art "Steinernema"
werden im Erwerbsgartenbau schon lange erfolgreich zur Bekämpfung
der Trauermücken verwendet. Die Nematoden dringen durch Körperöffnungen
ein und geben ein Bakterium ab, das die Larve zersetzt. Tote Larven
lösen sich rasch auf und können deshalb schlecht wiedergefunden
werden.
Die Bekämpfung der Larven des Apelwicklers erfordert ein spezielles
Einsatzverfahren:
Da sich die Larven des Schädlings hinter der Borke verstecken,
müssen die Nützlinge mit Hilfe einer Spritze genau dorthin
appliziert werden.
Damit sich die Spritzlösung gut hinter der Borke verteilt,
wird ein Netzmittel beigegeben.
Um ein zu schnelles Austrocknen der empfindlichen Nematoden zu verhindern
sind diese bereits mit einem Quellmittel formuliert, das ein zu
schnelles Austrocknen verhindert.
Die Düsenöffnung der Spritze darf nicht kleiner als 0,8
mm sein und der Druck sollte 2,5 bar nicht übersteigen. Vorhandene
Siebe sollten sicherheitshalber entfernt werden. Die Anwendung ist
ab einer Temperatur von 12°C möglich und sollte nicht bei
direkter Sonneneinstrahlung durchgeführt werden. Der richtige
Einsatzzeitpunkt ist von Ende August bis zum zeitigen Frühjahr,
solange sich die Larven noch nicht verpuppt haben.
Da sich ein kleiner Teil der Schädlingslarven im Erdboden
unterhalb der Baumkrone befindet, sollte auch diese Fläche
mit Nematoden behandelt werden. Man kann diese spritzen und die
Fläche anschließend mit der Regenbrause besprühen,
damit die Nemtoden in die Erde gelangen.
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