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Die zu den Urinsekten zählenden Springschwänze, auch
Collembolen genannt kommen ganz natürlich in der Erde vor,
ohne dass es zu Pflanzenschäden kommt. Erst durch eine Massenvermehrung,
etwa durch ständig sehr feuchte Erde, kann es zu einer explosionsartigen
Vermehrung kommen. Dann werden häufig die Haarwurzeln der Pflanzen
geschädigt
Am Hinterleib der 1-5 mm großen Tiere befindet sich eine Sprunggabel
mit der sie sich mehrere Zentimenter, verbunden mit Saltos, durch
die Luft schleudern können. Deshalb auch der Name "Springschwänze".
Arten, die in den oberen Bodenschichten leben sind meist dunkel
gefärbt und besitzen deutliche Extremitäten. Tiefer im
Boden lebende Arten sind gewöhnlich heller oder sogar weiß
mit weniger ausgeprägten Extremitäten und Sprunggabel.
Um einem Befall mit Springschwänzen vorzubeugen sollte das
Substrat vor allem in den Wintermonaten nicht zu naß sein.
Bei einem vorhanden Befall kann man den Erdballen überfluten
und die Schädling so austreiben. Danach die Pflanzen trocken
halten.
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