Der Maiszünsler gilt vor allem in klimatisch günstigen Gebieten als der gefährlichste Schädling im Maisanbau und richtet dort enorme Schäden an.
Der Maiszünsler überwintert als Larve in den Stengeln von Maispflanzen um sich dann im Frühjahr zu verpuppen. Die Falter haben eine Flügelspannweite von ca. 25 - 30 mm. Ab Mitte Juni legen die Weibchen ihre Eier auf der Blattunterseite der Maispflanzen ab. Die nach einer Woche schlüpfenden Raupen verursachen zunächst Blattfrass, später bohren sie sich in den Stengel ein. Dadurch kommt es zum Abknicken der Pflanzen, was die Ernte erheblich erschwert. Neben den Stengeln werden auch die Kolben befallen. Häufig kommt es zu einem Sekundärbefall durch Pilze und Bakterien, die durch die Einbohröffnung des Zünslers ungehindert eindringen können.