Nützlinge im Freiland

Chrysoperla carnea (Florfliegenlarven) zur biologischen Bekämpfung von Blattläusen, Zitrusschmierläusen u.a


Erst am Ausbringungsort öffnen!
Nicht bei starker Sonneneinstrahlung ausbringen!
Nützlinge nicht berühren, nicht drücken!
Gekühlt (8-12°C) kurzzeitig lagerbar!

So wird's gemacht:

  1. Gehen Sie mit der ungeöffneten Wabe in die Kultur. 
  2. Verteilen Sie etwa 2/3 der Gesamtmenge gleichmäßig auf die Befallsherde. Den Rest verteilen Sie auf benachbarte Pflanzen. 
  3. Ziehen Sie das Gewebe der Wabe nur so weit ab, wie Sie Florfliegenlarven für die Befallsstelle benötigen (1 cm = ca. 25 Larven). 
  4. Halten Sie die Wabe mit den offenen Zellen nach unten zur Pflanze und klopfen Sie die Larven kräftig aus. Um ein Durchrieseln der Nützlinge auf glatten Blättern oder bei geringem Blattwerk zu verhindern, vor der Ausbringung feuchtes Küchenkrepp flach auf die Pflanzen auslegen.
  5. Die leere Wabe und ggf. das Küchenkrepp sollte ca. 3 Tage in der Kultur verbleiben, damit alle Florfliegenlarven in den Bestand überwechseln. 
  6. Wiederholen Sie den Einsatz je nach Befallsdruck im Abstand von etwa zwei Wochen, da sich die Nützlinge nicht im Bestand vermehren.

Inhalt: Florfliegen (aktives Larvenstadium), Trägermaterial (Wabe aus Pappe, darin Nahrung für die Nützlinge).
Klima: optimal 22-25°C; kritisch <5°C, >35°C.
Empfehlung: bei starkem Schädlingsbefall mit speziellen Nützlingen kombinieren! Adulte Florfliege ist nicht räuberisch (ernährt sich von Honigtau). Florfliegenlarven sind nachtaktiv, daher schwer auffindbar.


Florfliegenlarven reagieren sehr sensibel auf Umwelteinflüsse, daher kann trotz guter Nützlingsqualität jeder Einsatz mit unterschiedlichem Erfolg verlaufen.