Nützlinge im Freiland

Exochomus quadripustulatus (Marienkäfer) zur biologischen Bekämpfung von Wollschildläusen


Behälter erst am Ausbringungsort öffnen!
Nützlinge nicht berühren, nicht drücken!
Gekühlt (10-15°C) nur kurzzeitig lagerbar!
Nicht bei starker Sonneneinstrahlung, Regen oder Wind (Freiland) ausbringen!

So wird's gemacht:

  1. Gehen Sie mit der ungeöffneten Papiertüte in den Pflanzenbestand. Bringen Sie die Marienkäfer möglichst morgens oder abends aus, da sich die Larven dann besser etablieren können.
  2. Öffnen Sie die Tüte und verteilen Sie die Holzwolle-Streifen mit den Larven gleichmäßig auf den befallenen Pflanzen. Bitte beachten Sie, dass sich die Larven oftmals zwischen in der Holzwolle verstecken und erst nach längerer Zeit in der Wärme auf die Pflanze überwandern. Entfernen Sie die Holzwolle daher erst nach einigen Tagen! Bei Ausbringung im Freiland sollten Sie die Nützlinge in den Papiertütchen belassen.
  3. Befestigen Sie diese Tütchen, z.B. mit Wäscheklammern oder Pinnadeln, in der Nähe der Schädlingskolonien. Vermeiden Sie die Ausbringung bei Regen oder starkem Wind!
  4. Wiederholen Sie den Nützlingseinsatz je nach Kultur, Befallsdruck und Entwicklung der Nützlinge im Abstand von drei bis sechs Wochen.


Inhalt: Vierfleckiger Kugel-Marienkäfer (Larven), Holzwolle-Streifen
Klima: optimal >16 °C;
kritisch <10 °C, starker Regen oder Wind bei Ausbringung im Freiland, Kälte/Frost
Empfehlung: ggf. vor Einsatz Ameisenbekämpfung durchführen.


Marienkäfer reagieren sehr sensibel auf Umwelteinflüsse, daher kann trotz guter Nützlingsqualität jeder Einsatz mit unterschiedlichem Erfolg verlaufen.