Nützlinge im Freiland

Schnecken

Ackerschnecke (© LTZ Augustenberg)
Schnecke von Nematoden befallen, sichtbar an geschwollenem Mantel (© Becker Underwood)
Schnecke mit Fraßschaden an Sellerie (© Becker Underwood)

Schnecken schädigen häufig Gemüse und Zierpflanzen durch ihre Fraßtätigkeit und können manchmal zur "Plage" werden. Schnecken unterscheidet man u.a. in Gehäuseschnecken und Nacktschnecken. Einige Gehäuseschnecken sind geschützt, z.B. die Weinbergschnecken Helix pomatia  und H. aspersa und eher nützlich, da sie die Eigelege der Nacktschnecken fressen.

Die Nacktschnecken sind im Garten häufiger anzutreffen, besonders abends und nach Regenfällen oder bei feuchtem Klima. Sie haben einen Aktionsradius von ca. 1-2 m um ihre Nesthöhle. Ein Eigelege besteht aus bis zu 200 Eiern, die im Boden, unter Bretter oder Steine gelegt werden. Die Lebensdauer der Nacktschnecken beträgt etwa ein Jahr. Die drei schädlichsten Vertreter seien hier kurz vorgestellt: Die Genetzte Ackerschnecke Deroceras reticulatum (Bild unten li.) ist 3-5 cm groß und weißlich-braun netzartig gefärbt. Die Ackerschnecke kann relativ hoch auf die Pflanzen hinauf steigen und evtl. die Triebspitzen schädigen.

Die Gartenwegschnecken Arion distinctus und A. hortensis sind 3-4 cm groß und schwarz gefärbt. Diese Schnecken halten sich vorwiegend im Boden auf und schädigen Wurzeln, Knollen und Samen. Die Spanische Wegschnecke Arion lusitanicus ist mit 10 cm relativ groß und rot bis schwarz-braun gefärbt. Sie ist häufig im Wald bzw. Waldnähe anzutreffen.

Nützlinge zum Einsatz gegen Schnecken: