Nützlinge im Freiland

Spinnmilbe

Tetranychus spec.

Spinnmilbe mit Eiern
Spinnmilbe mit Eiern (© FH Weihenstephan)
Gespinst an Pflanzentrieb
Gespinst an Pflanzentrieb (© Shutterstock)
Spinnmilben Männchen (links) und Weibchen (rechts)
Spinnmilben Männchen (links) und Weibchen (rechts) (© Shutterstock)

Die gemeine Spinnmilbe Tetranychus urticae wird häufig auch "Rote Spinne" genannt, da die überwinternden Weibchen ziegelrot gefärbt sind. Die etwa 0,5 mm großen Tiere sind sonst grünlichgelb gefärbt und durch zwei große dunkle Flecken seitlich am Rücken gekennzeichnet.

Spinnmilben findet man zumeist auf den Blattunterseiten, wo sie die Pflanzen durch Aussaugen der Zellen schädigen. Die Blätter zeigen dann eine zunehmende Weiß- oder Gelbsprenkelung und trockenen schließlich ein. Besonders häufig werden Triebspitzen befallen. Diese sind dann von einem feinen Gespinst überzogen; bei extrem starkem Befall seilen sich die Tiere in Tropfen von den Pflanzen ab. Begünstigt wird die Populationsentwicklung durch warme, trockene Luft, weshalb ein beginnender Befall häufig im Tür- oder Lüftungsbereich zu entdecken ist.

Neben der gemeinen Spinnmilbe treten unter Glas noch weitere Spinnmilben wie z.B. Panonychus citri, oder Tetranychus cinnabarinus auf.


Nützlinge zum Einsatz gegen Spinnmilben:

Phytoseiulus persimilis (Raubmilbe)

Amblyseius californicus (Raubmilbe)

Feltiella acarisuga (Gallmücke)