Nützlinge unter Glas

Coccinella septempunctata (© LTZ Augustenberg)

Coccinella septempuncta

Marienkäfer

 

Der sehr schön gefärbte, gefleckte und auch wohl bekannteste unter den Coccinelliden ist der Siebenpunkt-Marienkäfer. Sowohl die 5 bis 9 mm großen Erwachsenen als auch die Larven leben räuberisch von Blattläusen. Bis zu 50 der 0,4 bis 2 mm langen, ovalen, orangefarbenen Eier kann ein Weibchen nach der Begattung ablegen. Diese werden meist gezielt in die Nähe von Blattlauskolonien positioniert um eine sichere Nahrungsquelle zu garantieren.

Nach dem Schlupf durchlaufen die länglichen, blaugrauen und manchmal mit kleinen Farbtupfern versehenen Larven mehrere Stadien, bevor sie dann in eine Verpuppungsphase übergehen. Nach 7 Tagen, je nach Witterung, schlüpft ein Jungkäfer, der zunächst farblos aussieht, dann aber innerhalb der nächsten 3 Tage die typischen Farben des Marienkäfers annimmt.

Auch wenn es unter den vielen Marienkäfern Arten gibt, die Spinnmilben fressen (Stethorus punctillum, Kugelkäfer) oder auch jene, die Pilze (hier Mehltaupilze) als Nahrung brauchen (Thea vigintiduopunctata, Zweiundzwanzigpunkt), der Siebenpunkt Marienkäfer ist auf Blattläuse angewiesen.

Er kann zwischenzeitlich aber auch Pollen und Nektar aufnehmen.

Cocinella septempunctata eignet sich zur Bekämpfung von