Nützlinge unter Glas

Thrips

Thrips spec., Frankliniella spec., Hercinothrips spec., Parthenothrips spec.

Thrips Frankliniella occidentalis an Gurke (© Schrameyer)
Thrips Larve
Thrips - Imago und erstes Larvenstadium

Erwachsene Thrips sind ca. 1-2 mm lang, häufig dunkel gefärbt oder teilweise quer gestreift und haben an den Enden gefranste Flügelpaare. Daher auch der deutsche Name "Fransenflügler". Auf den ersten Blick gleichen sie einem winzigen Stäbchen. Wenn man versucht, sie zu berühren, fliegen sie blitzschnell davon. Die Larven sind heller, oft grün- oder gelblich gefärbt und als winzige Würmchen zu erkennen. Thripse schaben das Blattgrün der Blätter punktweise ab oder stechen mit ihren Stechborsten Pflanzenzellen an und saugen sie aus. Durch Eindringen von Luft in die Zellen zeigen sich Schadsymptome an den Blättern als silbrig glänzende Flecken. Gleichzeitig können dabei Viren übertragen werden. In Gemüsekulturen können die im jungen Stadium besaugten Früchte während ihrer Entwicklung völlig verkrüppeln (Ringelschwanzsyndrom bei Gurken). Auch die Eiablage in das Gewebe hinein kann an diesen Stellen zu Verkorkungen und Verwachsungen führen.

Unter den verschieden vorkommenden Thripsarten ist der kalifornische Blütenthrips (Frankliniella occidentalis) besonders gefürchtet. Dieser ernährt sich bei blühenden Pflanzen vorzugsweise von Pollen, kann sich aber auch in nicht blühenden Beständen auf den Blättern halten.

Nützlinge zum Einsatz gegen Thrips:

Amblyseius cucumeris (Raubmilbe)

Amblyseius barkeri (Raubmilbe)

Amblyseius cucumeris/ A. barkeri (Raubmilbenmischung)

Amblyseius swirskii (Raubmilbe)

Amblydromalus limonicus (Raubmilbe)

Amblyseius californicus (Raubmilbe)

Hypoaspis miles/aculeifer (Raubmilbe)

Macrocheles robustulus (Raubmilbe)

Franklinothrips vespiformis (Raubthrips)

Thripobius semiluteus (Schlupfwespe)

Steinernema feltiae (Nematoden)